Preis gegen Lebensmittelverschwendung
Berlin verleiht in dieser Woche erstmals einen Preis im Kampf gegen Lebensmittelverschwendung. Die Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung zeichnet mit dem Preis „Berliner LebensmittelretterIn“ engagierte und kreative LebensretterInnen aus, die mit innovativen Projekten, konkreten Aktivitäten und großem Engagement dazu beitragen, Lebensmittelverschwendung zu reduzieren.
Preis ist mit 5.000,- Euro dotiert
Der Preis ist mit 5.000,- Euro dotiert. Bewerben konnten sich Privatpersonen, Initiativen, Projekte, Vereine und Unternehmen. Am Donnerstag, dem 15. April 2021 findet die Verleihung digital statt.
Eine Jury aus 5 Personen wählt die PreisträgerInnen aus. Mitglieder der Jury sind:
- Stephanie Otto, Vorstandsvorsitzende der Berliner Stadtreinigung
- Sabine Werth, Gründerin und Vorstandsvorsitzende der Berliner Tafel
- Dr. Britta Schautz, Projektleiterin im Bereich Ernährung und Lebensmittel bei der Verbraucherzentrale Berlin
- Janna Falkenstein, Journalistin und Moderatorin beim rbb und
- Margit Gottstein, Staatssekretärin für Verbraucherschutz und Antidiskriminierung.
12 Millionen Tonnen
Soviel schätzt die Verbraucherzentrale, werden in Deutschland an Lebensmittel weggeworfen, pro Jahr. Das bedeutet jede/r VerbraucherIn in Deutschland werfen etwa 75 Kg im Jahr an Lebensmitteln weg. Die Verbraucherzentrale hat ausgerechnet, dass so jedes Jahr eine Summe von ca. 20 Mrd. Euro in den Müll wandern. Für die weggeworfenen Lebensmittel war vorher ein Transport von 480.000 Sattelschleppern notwendig. Zu der Verschwendung tragen alle bei, die HerstellerInnen, die Landwirtschaft, der Handel und auch wir VerbraucherInnen.
„Der verschwenderische Umgang mit Lebensmitteln wirkt sich sowohl negativ auf die Umwelt und die Ressourcen, als auch auf die Versorgung vor allem der Bevölkerung in den ärmeren Ländern aus.“
So berichtete die Verbraucherzentrale im März 2021 auf ihrer Seite.
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Marc Sommer
Profil: Journalistische Exzellenz mit wissenschaftlicher und rechtlicher Tiefe
Mein Handeln basiert auf dem Medienstaatsvertrag (MStV) sowie meiner Mitgliedschaft in Institutionen wie dem Deutschen Presserat, VG Wort und andere. Ein abgeschlossenes Journalismusstudium und jährliche fachliche Weiterbildungen sichern meine Professionalität.
Ich bringe eine einzigartige wissenschaftliche Expertise mit: 13 Jahre war ich als international anerkannter Experte in Psychologie und Philosophie tätig. Zudem bin ich eine spezialisierte Fachkraft in Palliativmedizin (Schwerpunkte SAPV und SAPPV, ausgebildet in Salzburg).
Als erfolgreicher Autor veröffentliche ich sowohl Sachbücher als auch Romane. Ich arbeite nicht im Boulevardbereich.
Meine Fachgebiete sind: Investigativer Journalismus, Gesundheit, Politik, Gesellschaft, Podcast, PR und Recht.
Ein besonderer Fokus liegt auf dem Kampf gegen SLAPP-Klagen (Strategic Lawsuit Against Public Participation). Mein Expertenwissen fließt direkt in die europäische Ausarbeitung eines Verbots von SLAPP gegen Journalist*innen ein. Ein Engagement, das durch meine Mitwirkung an der wegweisenden Studie „The Use of SLAPPs to Silence Journalists, NGOs and Civil Society“ (PE 694.782, Juni 2021) untermauert wird.
