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Verdacht auf Kannibalismus

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Anklage wegen Mordes – Verdacht auf Kannibalismus

Von Marc Sommer

 

Berlin, 18.05.2021 Die Staatsanwaltschaft Berlin hat Anklage gegen einen 41- jährigen erhoben. Der Angeklagte steht unter Verdacht des Kannibalismus.

Die Staatsanwaltschaft Berlin hat gegen den 41- jährigen Stefan R. Anklage erhoben. Die Anklage wurde vor einer Schwurgerichtskammer des Landgerichts Berlin, wegen Mordes erhoben.

Die Staatsanwaltschaft legt dem Angeschuldigten zur Last, am 06. September 2020 einen 43- jährigen Mann, in seine Wohnung in Berlin- Pankow zur Befriedigung des Geschlechtstriebs auf bislang nicht bekannte Weise getötet zu haben.



Der Angeklagte und das Opfer sollen sich, laut Angabe der Staatsanwaltschaft am gleichen Tag über ein Dating Portal kennengelernt haben.

Die Leiche des Opfers soll der Angeschuldigte anschließend noch in seiner Wohnung zerteilt und die Leichenteile an verschiedenen Orten in Berlin abgelegt haben, so die StA Berlin weiter. In der Anklageschrift heißt es, man gehe von einem sadistisch- kannibalistisch geprägten sexuellen Tatmotiv aus.

Es gibt bislang auch keine Hinweise für eine „Einwilligung“ des Opfers, für die Tötung durch den Angeschuldigten. Die Staatsanwaltschaft habe den Chatverlauf des Angeschuldigten und seinem Opfer, des genutzten Dating Portals ausgewertet. Die Ermittlung des Taxifahrers, der das Opfer zur Wohnung des Angeschuldigten gefahren hatte, den Einsatz von Mantrailer Hunden sowie umfangreiche weitere Ermittlungen, führten zu dem Angeschuldigten Stefan R.

Er befindet sich seit dem 18. November 2020 in Untersuchungshaft.

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