Heute wurde der mit 5000 Euro dotierte Preis für LebensretterIn 2021 verliehen. Der Preis ging an Foodsharing. Herzlichen Glückwunsch.
Senator Dr. Behrendt gratulierte
Senator Dr. Behrendt gratulierte zum ersten Mal der Preisträgerin Foodsharing und begann seine Rede mit den einleitenden Worten.
„Stellen Sie sich einmal die Strecke von Lissabon nach St. Petersburg vor. Einmal durch Europa.
Wenn man 480.000 Sattelschlepper hintereinander aufstellt, dann entspricht das etwa dieser Strecke. Was diese 4800.00 Sattelschlepper an Lebensmittel laden können, landet jedes Jahr in Deutschland auf den Müll. Jedes Jahr. Nur in Deutschland. Ein Grund ist beispielsweise der sogenannte ästhetische Standard von Lebensmitteln.
Ein Auszug aus der Rede: „Ich erinnere mich da an eine Verbraucherschutzministerkonferenz, in der die Bundesernährungsministerin Julia Klöckner fragte, ob denn der Restaurantgast tatsächlich das liegengebliebene Schnitzel seines Vorgängers essen solle.“…
„Wer das Thema Lebensmittelverschwendung mit einer derartigen Polemik angeht, der hat das Problem nicht verstanden.“ So der Senator Dr. Behrendt weiter.
Eine weitere Thematik war das Containern. Auch hier positioniert sich der Senator. Das Containern ist ein ehrenwerter Einsatz gegen Lebensmittelverschwendung. Menschen, die Lebensmittel aus Containern holen, sollen entkriminalisiert werden. Es sei sicherlich der falsche Weg, die Menschen zu bestrafen, die sich aus den Containern bedienen. Dieses sei der falsche Weg.
Nach dem Vorbild Frankreichs sollten noch verzehrbare Lebensmittel nicht weggeworfen werden. Die Spende der Lebensmittel steht auch hier im Fokus. Doch wenn die Lebensmittel nicht mehr zum Verzehr für Menschen geeignet ist, können diese als Tierfutter oder als Kompost in der Landwirtschaft eingesetzt werden.
Es gibt auf dem Gebiet der Lebensmittelverschwendung noch vieles anzupassen. Auf das Thema muss immer wieder aufmerksam gemacht werden und ist ein Teil unserer Gesellschaft. Das enorme Engagement derjenigen, die Lebensmittelverschwendung bekämpfen, muss gewürdigt und hervorgehoben werden.
Wer mitmachen möchte, kann sich an die Preisträgerin wenden
Foodsharing ist über die Internetseite erreichbar und such ständig nach UnterstützerInnen. Wir können alle dazu beitragen, um die Verschwendung zu minimieren.
Vom Team Marc Sommer nochmal herzliche Glückwünsche zum Preis und weiterhin viel Erfolg für die Zukunft.
About The Author
Marc Sommer
Profil: Journalistische Exzellenz mit wissenschaftlicher und rechtlicher Tiefe
Mein Handeln basiert auf dem Medienstaatsvertrag (MStV) sowie meiner Mitgliedschaft in Institutionen wie dem Deutschen Presserat, VG Wort und andere. Ein abgeschlossenes Journalismusstudium und jährliche fachliche Weiterbildungen sichern meine Professionalität.
Ich bringe eine einzigartige wissenschaftliche Expertise mit: 13 Jahre war ich als international anerkannter Experte in Psychologie und Philosophie tätig. Zudem bin ich eine spezialisierte Fachkraft in Palliativmedizin (Schwerpunkte SAPV und SAPPV, ausgebildet in Salzburg).
Als erfolgreicher Autor veröffentliche ich sowohl Sachbücher als auch Romane. Ich arbeite nicht im Boulevardbereich.
Meine Fachgebiete sind: Investigativer Journalismus, Gesundheit, Politik, Gesellschaft, Podcast, PR und Recht.
Ein besonderer Fokus liegt auf dem Kampf gegen SLAPP-Klagen (Strategic Lawsuit Against Public Participation). Mein Expertenwissen fließt direkt in die europäische Ausarbeitung eines Verbots von SLAPP gegen Journalist*innen ein. Ein Engagement, das durch meine Mitwirkung an der wegweisenden Studie „The Use of SLAPPs to Silence Journalists, NGOs and Civil Society“ (PE 694.782, Juni 2021) untermauert wird.
